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Wie schreibt man einen Reisebericht für eine Reise, die nicht nur einen Tag, sondern 10 Tage dauert?
Diese Frage hat mich beschäftigt, während ich meinen diesjährigen Osterurlaub auf Mallorca verbrachte. Einen Tagesbericht a la "Ich fuhr um 9.00 Uhr nach XY und machte dies und das" finde
ich irgendwie blöd. Erinnert mich stark an Schulberichte. *g* Also habe ich mihc entschlossen, so lange meine Erinnerung noch frisch ist, meine Erlebnisse wie bei einem Reiseführer nieder
zu schreiben. Ich hoffe, das gefällt.
Viele weitere Fotos: http://picasaweb.google.de/Hormontherapeut/Mallorca2008PortDAlcudia
Vorbereitungen:
Mallorca gehört zu den Balearen und Staatstechnisch zu Spanien - somit zur EU. Für die Einreise benötigt man daher lediglich einen Personalausweis. Wie bei Auslandsreisen
üblich, sollte man aber eine Reiserücktrittsversicherung und eine Reisekrankenversicherung abschließen. Die EU-Krankenkassenkarte sollte man (kostenlos) bei seiner Krankenkasse anfordern. Reist
man mit Kindern, braucht man auch für sie Ausweise, das sollte man nicht vergessen. Klar sollte man sich auch informieren, welchen Impfschutz man braucht und ob noch alle Schutzimpungen
ausreichen. Reiseapotheke sollte die Standardmedikamente gegen Duchfall, Übelkeit und Fieber beinhalten.
Anreise:
Die Anreise erfolgt am bequemsten per Flugzeug. Aber auch mit dem Schiff oder eigenen Pkw kann man nach Mallorca. Ich flog im Rahmen einer Pauschalreise mit Air Berlin. Das
ist ja eh auch für meine Wien-Trips meine Lieblingsairline. Sie sind mit am preiswertesten, haben moderne, junge Maschinen, einen netten Service. Die Flugzeit beträgt so ca. 2-2,5 Stunden aus
Deutschland. Je nachdem aus welchem Teil der Republik man kommt.
Der Flughafen von Palma de Mallorca ist ein wahrer Molloch, in dem man sich vor allem eins: verlaufen kann. Eigentlich ist es schon fast eine Stadt in der Stadt. Gottseidank gibt es überall
Laufbänder (horizontale Rolltreppen), sonst würde man sich bei den langen Wegen die Hacken wund laufen. In der Hochsaison ist der Airport sicher auch bestens gefüllt. Aber in der Vorsaison Ende
März ist er angenehm leer, teilweise geradezu verwaist.
Am Flugahfen, der etwas außerhalb von Palma liegt, sind Taxis, Mietwagenfirmen und Buslinien angeschlossen. Natürlich ist alles bestens angeschlossen und man ist mit dem (Miet-)Wagen oder Bus
flott in der Stadtoder auf dem Weg zu seinem Urlaubsort.
Ziemlich streng sind die Sicherheitskontrollen, schärfer noch als in Deutschland. Bei der Handgepäckkontrolle an der Sicherheitsschleuse lassen die spanischen Beamten gerne mal Schuhe ausziehen,
Taschen öffnen oder Personen abtasten und mehrfach durch den Detektor laufen, wenn dieser anschlägt. Die Sicherheitsbestimmungen sind sonst natürlich EU weit einheitlich. Nur - die spanischen
Beamten nehmen es halt wirklich SEHR genau und sind auch nicht immer die freundlichsten. Im übrigen kommt man bei ihnen fast nur mit spanisch weiter. Englisch oder gar deutsch sprechen viele
nicht (oder wollen es nicht). Auch muss man am Flughafen Palma öfter seinen Personalausweis bereit halten, als ich es hier in Deutschland erlebt habe.
Der Urlaubsort Port d'Alcudia
Meine Unterkunft befand sich
also in Mallorcas Norden, genauer gesagt in Port d'Alcudia
Der idyllische Ort liegt genau an der Küste in der Bucht
von Alcudia. Schön und gepflegt ist der lange und sehr breite Sandstrand, der sich vom Yachthafen bis fast nach Can Picafort zieht. Direkt am Strand, wie im gesamten Ort, stehen viele Hotels
- zu dieser Jahreszeit aber alles andere als ausgebucht. Es gibt zahlreiche Geschäfte und Supermärkte.
Interessant und modern präsentiert sich der Yachthafen.
Hier reiht sich Boot an Boot und auch einige Luxusyachten kann man finden. Auch hier gibt es natürlich viele Geschäfte und auch
Restaurants. Die Straßen ins Landesinnere offenbaren leider die eine oder andere Bausünde, das muss man zugeben. Außerdem sucht man zwischen den Bettenburgen vergeblich nach malerischer
mallorquinischer Häuserkulisse. Dennoch ist Port d'Alcudia nicht hässlich und ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Teile der Insel.
So ist die Halbinsel Formentor ebenso gut erreichbar, wie die Inselmitte oder die Badeorte im Osten der Insel. Mir hat es jedenfalls in Port d'Alcudia gefallen, auch wenn es vielleicht keine
typische verträumte mallorquinische Kleinstadt ist.
Das Hotel
Besonders knifflig ist es ja immer, sich bei einer Reise für ein schönes Hotel auszusuchen. Da habe ich in der Vergangenheit oft auch böse Überraschungen erlebt (Finger weg von sog.
"Glückshotels"!). Die Wahl fiel schließlich auf das "Viva Tropic" (http://www.hotelsviva.com/de/hotel/viva-tropic.html), einem 3* Haus nur 200m vom Strand in einer ruhigen Seitenstraße gelegen.
Das Hotel besteht aus 3 Häusern mit 301 Appartments und Studios. Es gibt ein großes Buffet-Restaurant, einen Barbereich, Swimmingpool innen und aussen, Sauna, Internet-Terminals, einen Tennisplatz, Kinderspielplatz und Minigolfanlage. Der Empfangsbereich, der Barbereich und das Restaurant wirken mit ihrem Marmor und den Ledermöbeln im 70er Jahre Stil fast schon wie ein 4 oder 5* Haus! Sehr edles, man kann schon sagen mondänes Ambiente! Auf jedenfall macht das schon mal ziemlichen Eindruck. Den können die einfacheren Appartments dann zwar nicht mehr halten, aber auch hier gibt es nichts zu meckern. Die Zimmer haben meist ein separates Schlafzimmer, Balkon, Bad mit Wanne und eine Kochnische. Nicht nur die Zimmer, das gesamte Hotel ist sehr sauber. Man sieht täglich die Reinigungskräfte alles in Schuss halten.
Beim Essen und Service gibt es nichts zu meckern. Das Frühstücks- und Abendbuffet ist reichhaltig und wird während der Öffnungszeiten
ständig nachgefüllt. Die Küche ist europäisch und vielseitig. Es werden Salate, Suppen, warme Speisen und diverse Nachtische angeboten. Zum Frühstück gibt es von den Cornflakes bis hin zum
Spiegelei mit Speck eigentlich auch alles, was das Herz begehrt. Noch einen Tick besser (qualitativ) sind die Snacks, die man von 12.00-17.00 Uhr im Barbereich gegen Bezahlung bekommt.
Wie gesagt, auch der Service ist super. Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Meist wird dreisprachig gesprochen. Mancher Kellner mag vielleicht nicht gut deutsch sprechen, aber mit
englisch kommt man immer weiter. Man merkt den Leuten jedenfalls an, dass sie Spaß an ihrem Job haben. Und das überträgt sich auf die Gäste, wie ich finde. Ich habe mich jedenfalls immer sehr
wohl gefühlt.
Auch Kinder kommen nicht zu kurz. Es gibt täglich Kinderanimationsprogramme, so eine Art hoteleigenen Kindergarten und Abends um 20.00 Uhr (ausser Sonntags) eine Kinderdisco. Auch das Personal
ist immer nett zu Kindern. Auch das ist ein Pluspunkt.
Wenn man etwas unbedingt finden will, dass man kritisieren kann, dann findet man das natürlich auch. So war mein
Zimmer, zur Seitenstraße liegend, abends nicht immer leise. Direkt unter meinem Fenster hielt pünktlich jeden Abend um 21.00 Uhr die Müllabfuhr und machte erst mal Krach. Der Hund vom Wohnhaus
gegenüber bellte auch die ein- oder andere Nacht durch. Außerdem sind Spanier nicht grad leise, wenn sie sich auf der Straße unterhalten.
Aber das sind die sprichwörtlichen Haare in der Suppe. Es gibt wirklich nichts zu meckern. Ich habe mich, wie gesagt, richtig wohl gefühlt und war am Ende sogar traurig, dass ich wieder abreisen
musste. Gerade für Leute mit Kinder bietet dieses Hotel attraktive Angebote und Preise.
Alcudia
Gemeint ist nicht mein Urlaubsort Port d'Alcudia sondern die eigentliche Stadt, die aber gut 3km im Landesinneren liegt. Das gibt es auf Mallorca übrigens öfter, dass es in Küstennähe einen Ort
gibt und direkt am Wasser dann den kleineren Hafenort. Wie bei Alcudia und Port d'Alcudia. Doch genug der Verwirrung. *g*
Alcudia ist eine sehr hübsche, kleine Stadt, deren Hauptattraktion die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und romantischen
Cafés ist. Im Reiseführer stand, dass man auch auf der alten und teilweise noch intakten Stadtmauer entlanglaufen kann, aber da habe ich nichts gefunden. Dennoch laden gerade die Altstadtgassen
zum Erkunden ein. Man kann hier in vielen kleinen Geschäften Kleidung und Ähnliches kaufen oder in einem der Restaurants und Cafés entspannen. Oder die hübsch restaurierten Häuser betrachten.
Alles sieht, auch ausserhalb der historischen Altstadt, typisch spanisch aus ist sehr gepflegt. Am südwestlichen Stadtrand befindet sich außerdem eine alte römische Ausgrabungsstätte, die sehr
interessant ist.
S'Arenal und Palma
Mein erster großer Ausflug führte mich mit dem Mietwagen nach S'Arenal und danach in die Hauptstadt Palma de Mallorca. S'Arenal
ist bekanntermaßen die Ecke mit dem berüchtigen Ballermann 6, also dort, wo zur Hochsaison dauerbetrunkende teutonische Prolltouristen ihren Bierbauch bräunen lassen. Ende März sieht man
allerdings noch nichts von dieser Spezies.
Erstaunt war ich, als ich herausfand, dass sich die Ballermänner die ganze Platja del Palma entlang ziehen. Es gibt insgesamt über 20 Ballermänner, aber die Nummer 6 hat es leider zu trauriger
Berühmtheit gebracht. Neben dem durchaus hübschen kilometerlangen Sandstrand besteht Arenal überwiegend aus Hotels und natürlich zahllosen Restaurants und Souvenirgeschäften entlang der
Uferpromenade. Hier herrschte noch tote Hose. Vielleicht lag es auch an dem kräftigen Wind, der an diesem Tag vor allem die Surfer begeisterte.
Etwas nervig war, dass man auf der Straße ständig (auf deutsch!) angequatscht wurde, ob man nicht in einem der unzähligen Restaurants einkehren will. Spätestens nach dem achten Restaurant ist man
einfach nur genervt.
Palma de Mallorca ist nicht
nur die Hauptstadt der Insel, sie ist mit über 200.000 Einwohnern auch die Größte. Mit dem Leihwagen ist es ohne Navi (ich hatte gottseidank eins) etwas schwer, sich zurecht zu finden und ans
Ziel zu kommen.
Ich muss zugeben, dass ich nicht so viel von Palma angesehen habe. In erster Linie habe ich mir die beeindruckende Kathedrale angesehen. Es ist schon ein bombastischer Anblick, wenn man die
Küstenstraße entlangfährt und auf der einen Seite das Mittelmeer sieht und dann auf der anderen Seite etwas erhöht stehend die riesige Kathedrale auftaucht. Definitiv ein Bild, das im Gedächtnis
bleibt!
Wie bereits erwähnt, so viel mehr von Palma habe ich mir leider nicht angesehen. Wenn mich mein Weg hoffentlich einmal wieder auf diese schöne Insel führt, dann werde ich dieses Versäumnis
nachholen.
Marineland Freizeitpark bei Portales Nous
"Ein unbedingtes Muss bei einem Mallorca-Urlaub ist das kleine Bergdorf Valldemossa." Wenn man das schon liest, will
man sich auch persönlich ein Bild machen. Also bin ich einen Tag in den bergigen Westen Mallorcas gefahren und habe mir Valldemossa angesehen. Schon die Anfahrt ist sehr schön, immer entlang der
Küste auf einer Serpentinenstrecke.
Hat man Valldemossa dann erreicht, parkt man am Besten auf einem der größeren Parkplätze am Ortseingang. Zu Fuß habe ich dann das kleine Städchen erkundet. Auch hier findet man zwischen den alten
und gut erhaltenen Häusern, engen Gassen und kleinen Geschäften wieder diesen herrlichen Flair. Als Besonderheit gibt es hier ein kleines Kloster, in dem der Komponist Chopin einen Winter
verbracht haben soll. Alles wirklich interessant und diese kleine alte Stadt zieht einen in seinen Bann. Es stimmt also, Valldemossa sollte man unbedingt gesehen haben.
Wer das Abenteuer sucht, kann dann noch einen Abstecher nach Port de Valldemossa machen. Dieser kleine Hafen ist nur über eine haarsträubend enge Serpentinenstrecke zu erreichen. Gerade als
unbeübter Flachlandtiroler kommt man dann schließlich schweißgebadet unten am Meer an. Hier gibt es allerdings nicht viel zu sehen. Ein paar Häuser stehen hier an den rauhen Klippen, es gibt ein
Restaurant und einen kleinen Hafen. Rings um einen herum ragen die Berge steil in die Höhe.
Und ja, von ganz da oben ist man tatsächlich gekommen! *g* Aber schön ist es dort, die wilde Natur, die manchmal rauhe See, das hat was. Aber wenn man hin fährt, dann nur mit kleinem Wagen. Ich
war jedenfalls froh, dass ich nen Polo hatte und keinen Straßenkreuzer!
Cala Santanyi
Die romantische kleine Badebucht liegt im Südosten der Insel und gehört zur im landesinneren gelegenen Stadt
Santanyi. Das besondere an dieser verträumten Ecke ist, dass man es schön ruhig hat. Zwar gibt es hier auch ein oder zwei Hotels, aber überwiegend wird Cala Santanyi beherrscht von hübschen und
sicher teuren Fincas, die man auch als Ferienwohnung /-Haus mieten kann.
Die Bucht und der Strand von Cala Santanyi sind relativ klein, aber dafür alles andere als überlaufen. Ein wirklicher Geheimtipp für alle, die nicht so auf Massentourismus stehen und ihre Ruhe
haben wollen. Für Selbstversorger sei ein Auto aber unbedingt empfohlen, denn die nächsten Geschäfte sind ein paar Kilometer entfernt. Dafür hat man viel Natur.
Cap Formentor
Das Cap Formentor ist der nördlichste Punkt der Baleareninsel und lliegt auf der Landzunge oder Halbinsel Formentor. Wenn man die
Serpentinenstrecke nach Port de Valdemossa schon als abenteuerlich bezeichnet, dann ist diese Straße hier bisweilen herzinfakrtfördernd! *fg*
Hin zum Cap wird die Straße natürlich immer enger, nicht selten fallen die Felsen direkt neben der Straße steil ins Meer (und es gibt keine Leitplanken oder so als Begrenzung!), man trifft
besonders am Abend auf Ziegen und anderes Bergwild und es gibt einen bizarr aus dem Felsen gesprengten Tunnel. Aber am Ende dieses Husarenrittes ist man angekommen - am nördlichsten Punkt
Mallorcas.
Hier steht einsam ein Leuchtturm, um den Weg für die Schiffe zu leuchten. Besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden ist dies ein beliebtes Ausflugsziel. Kann man doch bei gutem Wetter wunderschöne
Sonnenauf- und Untergänge beobachten. Dazu die auch hier vorherrschenden rauhen Felsen - ein echtes Highlight! Ich war bei Sonnenuntergang dort und trotz weiterer Besucher war es still, nur der
Wind wehte einem um die Ohren. Dann der Sonnenuntergang - traumhaft. Der Rückweg in der Abenddämmerung war dann gar nicht mehr so schlimm und kurz vor dem Ende dieser Strecke gibt es noch einen
Punkt, an dem man vom Berg auf die Bucht von Pollenca und Alcudia blicken kann. Leider gab es dort keine Parkmöglichkeit. Denn der Blick auf dieses Lichtermeer inmitten der dunklen Nacht war
schon beeindruckend.
Jamaika Bananiera und Safari Park
Die Jamaika Bananiera liegt im Osten Mallorcas zwischen den Orten Portocolom und Porto Christo. Es handelt sich dabei um eine Art Bananenplantage mit Tierhaltung auf einem größerem Finca-Gelände.
Interessant ist hier sicher die Ansammlung an Bananenpflanzen und Orangen- wie Zitronenbäumen. Dazwiscischen gibt es noch zahlreiches Gewächs, wie z.B. Strelizien. Auch Tiere kann man sich auf
dem Areal ansehen, zum Beispiel Ziegen, Lamas, Pferde oder Schweine. Für Kinder ist das sicher interessant und aufregend.
Mich als Erwachsener hat es leider nur mäßig gefallen. Die Grundidee dieses Parks gefällt dabei schon, allerdings
ist das Problem, dass die Bananiera nicht gerade modern wirkt, um es vorsichtig auszudrücken. Okay, der Eintritt liegt bei 4€ für den Erwachsenen. Aber ob das den teilweisen Eindruck
rechtfertigt, dass einiges ziemlich heruntergekommen ist? Besonders die Tiergehege sollte man nicht zu genau ansehen. Viele Gehege wirken doch ein wenig klein und nicht gerade sauber.
Der Safaripark einige Kilometer
weiter nördlich ist dagegen eine uneingeschränkt schöne Angelegenheit. Wer in Deutschland den Freizeitpark Hodenhagen kennt, der weiß, was ihn beim Safaripark erwartet. Im Grunde ein Zoo
Drive-in. *g* Mit dem eigenen Wagen oder mit der Bimmelbahn kann man doch einen Großteil des Parks fahren und die Tiere "in freier Wildbahn" beobachten. Es gibt Affen, Giraffen, Zebras, Wild,
Strauße und und und.
Es macht schon Spaß, immer wieder anzuhalten und die Tiere zu beobachten und zu fotografieren, wie sie sich so frei bewegen. Ist man durch den Hauptteil durchgefahren, kann man auf dem Parkplatz
den Wagen abstellen und weitere Anlagen wie in einem klassischen Zoo ansehen. Es gibt auch eine kleine Bühne, eine Art kleines Theater. Hier werden mehrmals täglich Tiershows und Zauberkünste
gezeigt.
Die Eintrittspreise sind hingegen auch nicht. 15€ muss man für den Spaß hinlegen - pro Person! Für eine Familie mit Kindern also auch kein billiger Spaß.
Das waren also im Großen und Ganzen meine Erlebnisse und Highlights. Vielleicht noch ein paar allgemeine Worte.
Also, zu dieser Jahreszeit, Ende März, Anfang April, kann es auch auf Mallorca noch kalt und ungemütlich sein. Die ersten beiden Tage und auch der Abreisetag waren sehr stürmishc, regnerisch und
kalt. Die restlichen Tage hatte ich aber gutes Wetter, so 16° - 19°, meist Sonnenschein. In Deutschland waren es hingegen nicht mal 10°. Ich denke, für diese frühe Jahreszeit ist es durchaus
okay.
In vielen Orten hatten viele Geschäfte noch zu. Damit muss man in der Vorsaison einfach leben. Es ist aber nicht so, dass man nichts kaufen könnte, es gibt noch genug Läden, die geöffnet haben.
In diesem Zusammenhang noch eine interessante, weniger erfreuliche Beobachtung: die Kosten für Lebensmittel sind sehr hoch. In den "Spar" Märkten kann man vieles, aber nicht sparen. Ein 1,5L
Multisaft im Tetrapak kostet dort z.B. 3,89€ !! Auch in den Restaurants is(s)t man recht teuer. Das sollte man einfach wissen. Dafür ist Benzin einigermaßen billig. Der Liter Normalbenzin kostete
da im Schnitt 1,11€. Es empfiehlt sich sowieso, für den Mallorcaurlaub einen Leihwagen zu buchen. Das ist immer noch billiger, als die teuren Fahrten über den Reiseveranstalter. Mallorcas
Mietwagenflotte ist sehr modern, die meisten Autos sind nicht älter als 2 Jahre und ordentlich gepflegt und gewartet.
Viele weitere Fotos: http://picasaweb.google.de/Hormontherapeut/Mallorca2008PortDAlcudia
Ich hoffe, mein Reisebericht hat Euch gefallen.
Liebe Grüße
Hormontherapeut